Café-Projekt von Leonie und Laura Yurtöven im Labor Westend.
Gneisenaustr.2 65195 Wiesbaden.
Jm Januar 2025 habe ich begonnen, gemeinsam mit Joyce Abrahams und Paddy "Besser" Gerner das Café Besser Samstag aufzubauen.
Und dort konnte ich dann auch meine Barista-Skills ausleben und habe mir gedacht, ich könnte ja meiner Schwester Leonie auch mal was Neues als die Behindertenwerkstatt bieten...
... und da standen wir dann und haben zwei Mal im Monat das Café geschmissen und Leonie hat so schnell gelernt und so geil Limonaden gezaubert, die Leute versorgt mit Kuchen, Stullen und was es nicht alles dort gibt und immer kamen eine Menge Freunde vorbei um uns bei der Schicht zu besuchen.
Irgendwann hat Leonie im Café zu mir gesagt, dass wir doch ein eigenes Café machen könnten. Das Café Kumpel! Und ich hielt das für eine geile Idee!
Nur war das Labor schon bereit dafür? Es standen doch überall Kisten herum. Und es gab kaum Platz um auch nur an einem Tisch zu sitzen ...
Und dann kam alles wie es kommen musste und am 07. März 2026 feiert das "Café Kumpel" an keinem geringeren Ort als dem Labor Westend die Eröffnung.
Mit Leonie im Café zu arbeiten bedeutet für mich, nicht aufzuhören große Schwester zu sein. Normalerweise, und das weiß ich aus Erfahrung, spürt eine große Schwester irgendwann, wann man nichts mehr machen kann. Aber bei Leonie ist das eben anders. Ich sehe, wie sie sich verändert und verändert und werde immer wieder überrascht von ihr. Immer häufiger auch treten Eigenschaften zum Vorschein, die meinen so ähneln! Kürzlich erst, als wir überlegt hatten, was wir denn alles brauchen um ein "Café" zu eröffnen: Da zückte sie ihr Handy und öffnete die Notiz-App um sich aufzuschreiben worüber wir sprechen. ich weiß nicht wie es Dir geht, lieber Leser oder liebe Leserin, aber ich LIEBE es Dinge aufzuschreiben wenn ich etwas plane ...
Mit Leonie Zeit zu verbringen die für uns beide wertvoll ist, das ist mein "Antrieb" so könnte man sagen. Denn meistens macht einer Abschnitte. Weil unsere Leidenschaften dann doch andere sind
und so musste ich jahrelang Polizei spielen, dann Krankenhaus und nun soll ich Ross Antony Musik hören ..?!?!
ich weiß, dass es viele andere Sachen gibt die man machen kann ... aber man kann eben auch Arbeiten :D und das mag ich eben ganz gern ...
... und als ich festgestellt habe, wie geil Leonie Schallplatten auflegt, mit dem Bürstchen zuvor von Staub befreit, genau in centilitern Sirup abmisst, ihre Arbeitsmaterialien selbstständig vorbereiten konnte, die Brote selber zubereitete und zuguter letzt: Kaffee aus dem Siebträger machen konnte wusste ich; Das ist gut was ich mache. Und dann ist einfach nicht zu vergessen, dass die Zeit im Café immer immer wertvoller wurde, weil eine Menge Kumpels vorbeikamen, wenn wir die Schicht geschmissen haben.
Und das bedeutet mir viel.
Danke Joyce, Danke Theo, Danke Nico, Danke Alex, Danke Georg, Danke Nick, Danke Lyz, Danke Marc, Danke Assi, Danke Marius, Danke Bernhard, Danke Mama, Danke Papa, Danke Astrid, Danke Niko, Danke Mohammed, Danke Areeg, Danke Linn.
